Einblicke

Momente am Stall.

Geschichten aus der täglichen Arbeit mit den Pferden — und was sie über uns Menschen erzählen.

„Der Strick war lose, doch der Glaube hielt ihn fest."

„Der Strick war lose, doch der Glaube hielt ihn fest."

Auf diesem Bild sehen Sie mein Pferd. Er ist nicht angebunden — der Strick liegt nur lose im Ring. Und doch bleibt er stehen. Weil er glaubt, angebunden zu sein. Wie oft geht es uns genauso? Wir bleiben, zögern, funktionieren — nicht weil wir wirklich festgehalten werden, sondern weil wir denken, wir könnten nicht anders.

Goldesel

Goldesel

Sie fragen sich sicher, warum ich hier einen Pferdehaufen poste. Aber haben Sie auch das Funkeln gesehen? Mitten im Mist liegt ein 5-Cent-Stück. Erfolg zeigt sich nicht nur im großen Wurf, sondern im Blick für das Kleine — für das, was Sie sonst übersehen. In meinem pferdegestützten Coaching zeigen Ihnen die Pferde genau das. Ehrlich. Direkt. Ohne Filter.

Was ein bockendes Pferd mit Stressregulation zu tun hat

Was ein bockendes Pferd mit Stressregulation zu tun hat

Wenn mein 3-jähriger Trakehner Kiko rennt, bockt, vor Energie strotzt und dann auf ein leises Signal hin innehält, lernt er, zwischen Anspannung und Entspannung zu wechseln. Nicht durch Konditionierung, sondern durch die Regulation seines autonomen Nervensystems. Für mich ist das beziehungsorientierte Pferdeausbildung — und es lässt sich eins zu eins auf Coaching- und Führungssituationen übertragen.

Druck erzeugt Gegendruck

Druck erzeugt Gegendruck

Ich schiebe. Er bleibt stehen. Was hier passiert, sehe ich auch im Arbeitskontext immer wieder: Führen wir mit Druck, entsteht Widerstand — nicht weil unser Gegenüber nicht will, sondern weil der Antrieb von außen kommt. Echte Bewegung entsteht durch intrinsische Motivation. Führung heißt nicht, zu schieben, sondern die Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen von sich aus in Bewegung kommen.